Wenn Weihnachten zur familiären Belastungsprobe wird
Pünktlich zum Weihnachtsfest wurde ich vom STANDARD interviewt, um über die oft unterschätzten psychologischen Herausforderungen der Feiertage zu sprechen. Ich erkläre in diesem Beitrag, warum alte Familiendynamiken gerade unter dem Christbaum so leicht reaktiviert werden und wie man sich mental davor schützt, wieder in die Rollen der Kindheit zurückzufallen.
In diesem Interview betone ich die Wichtigkeit der Abgrenzung
„Familiäre Beziehungen sind oft wie Baustellen – zu Weihnachten bröckelt die Fassade und alte Risse werden sichtbar. Man darf sich innerlich klar machen: Ich bin nicht mehr das kleine Kind, sondern eine erwachsene Person, die Grenzen setzen darf. Die Erwartungen anderer haben nichts mit dem eigenen Wert zu tun.“
Ich zeige im Artikel auf, wie man mit übergriffigen Fragen umgeht, Verantwortung dort lässt, wo sie hingehört, und warum Selbstfürsorge gerade dann essenziell ist, wenn die familiären Erwartungen am höchsten sind.

