Wie man Menschen mit Depressionen unterstützen kann – und was nicht hilft
In diesem Interview im STANDARD spreche ich über die enorme Herausforderung, die depressive Erkrankungen für Partnerschaften und das soziale Umfeld darstellen. Ich erkläre, wie Angehörige eine Balance zwischen hilfreicher Unterstützung und notwendiger Selbstfürsorge finden können, ohne dabei selbst auszubrennen.
Besonders wichtig ist mir in der Begleitung von Angehörigen
„Depression ist kein ‚Ich will nicht‘ der Betroffenen, sondern ein ‚Ich kann nicht‘. Hilfe bedeutet hier eine wohlwollende Beharrlichkeit: Da zu sein, ohne den Druck zu erhöhen. Gleichzeitig sind eigene Freiräume für Angehörige kein Egoismus, sondern eine Notwendigkeit – denn nur wer selbst Kraft tankt, kann anderen langfristig zur Seite stehen.“
Ich beschreibe im Artikel, warum Kommunikation auch in Phasen des Rückzugs essenziell ist und wie behutsame Impulse helfen können, den Kontakt zur Welt aufrechtzuerhalten, ohne die Betroffenen zu überfordern.

