Österreichs Manager mit Drogenproblemen? „Ja, das wird definitiv immer mehr“

Der enorme Leistungsdruck in den Chefetagen führt immer häufiger in eine unsichtbare Abwärtsspirale aus Überlastung und Substanzmissbrauch. In diesem umfassenden Hintergrundbericht für die Salzburger Nachrichten werde ich als Expertin und klinische Psychologin zu den verdeckten Suchtdynamiken von Führungskräften interviewt. Ich analysiere die typischen Warnsignale – von extremer Risikobereitschaft bis hin zum schleichenden Rückzug aus dem Alltag – und erkläre, warum gerade das vermeintlich lange Funktionieren mit Substanzen wie Kokain eine rechtzeitige Therapie oft gefährlich verzögert.

Ein Kernsatz aus meinem Interview

„Viele Manager versuchen, die Maske möglichst lange oben zu behalten. Gerade mit Drogen wie Kokain bleibt man teils auch sehr lange funktionsfähig. Dann aber kracht es oft gewaltig.“

Der Beitrag analysiert das Zusammenspiel von Leistungskultur und Abhängigkeit. Er beleuchtet die Mechanismen des „Polykonsums“ in Chefetagen und zeigt konkrete Wege der Suchtprävention für Unternehmen auf.

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